Hat eine Dashcam rechtlichen Wert?
In den letzten Jahren haben sich Dashcams schnell unter italienischen Autofahrern verbreitet: kleine Kameras an der Windschutzscheibe installiert und dokumentieren, was auf der Straße, beim Fahren oder sogar beim Parken passiert. Hinter dieser wachsenden Beliebtheit bestehen jedoch häufig Zweifel: Ist die Dashcam im Auto legal? Haben die Bilder wirklich einen Wert vor Gericht oder bei der Versicherung? Und können sie genutzt werden, um gegen eine Geldstrafe Berufung einzulegen? Schauen wir mal, was die italienische Gesetzgebung sagt.
Ist eine Auto-Dashcam legal?
Ja, die Installation und Nutzung einer Dashcam im Auto ist im Vereinigten Königreich legal. Es gibt keine spezifische Regel des Verkehrsgesetzbuchs für diese Geräte, noch ist eine Genehmigung erforderlich: Die Polizei kann daher ihre Anwesenheit während einer Kontrolle nicht anfechten.
Die Legitimität der Dashcam beruht auf zwei Hauptaspekten:
Verkehrssicherheit. Artikel 141 des Verkehrsgesetzbuchs verlangt, dass Sie stets die volle Kontrolle über das Fahrzeug behalten, während Artikel 169 die Anordnung der an Bord befindlichen Objekte regelt. In der Praxis muss die Dashcam so positioniert werden, dass sie die Sicht des Fahrers nicht behindert oder seine Bewegungen nicht einschränkt: Eine falsche Installation kann zu einer Verwaltungsstrafe führen.
Privatsphäre.Das Filmen der öffentlichen Straße stellt keine Straftat der unrechtmäßigen Einmischung in das Privatleben dar (Art. 615-bis des Strafgesetzbuchs), da dieses Verbrechen nur private Wohnorte betrifft. Im Bereich der Datenverarbeitung hat die italienische Datenschutzbehörde klargestellt, dass die Nutzung der Dashcam zu persönlichen Zwecken, wie zum Schutz im Falle eines Unfalls, keine Zustimmung der gefilmten Personen erfordert. Andererseits bleibt die öffentliche Verbreitung von Videos mit erkennbaren Gesichtern oder Nummernschildern verboten, es sei denn, die beteiligten Parteien stimmen zustimmen oder die Justizbehörde auf Anfrage.
Hat die Dashcam einen beweiswerten Wert?

Hier kommt der Teil, der am meisten Verwirrung erzeugt und der es wert ist, genau geklärt zu werden. Dashcams sind nicht mit Versicherungs-"Black Boxes" vergleichbar, die durch Kunst reguliert werden. 145-bis des Private Insurance Code, die den Wert eines rechtsverbindlichen Beweises haben, sofern nicht das Gegenteil bewiesen ist. Die von einer Dashcam aufgenommenen Bilder hingegen fallen in die Kategorie der "mechanischen Reproduktionen", die von Kunst gesteuert werden. 2712 des Zivilgesetzbuchs.
Das bedeutet in der Praxis, dass:
Die Bilder können als dokumentarisches Beweismittel in einem Zivil- oder Versicherungsprozess verwendet werden;
Ihr Beweiswert ist nicht automatisch: Wenn die Gegenseite die Echtheit des Videos nicht bestreitet, gilt das Video als gültiger Beweis; Wenn hingegen ihre Echtheit oder Integrität infrage gestellt wird, wird der Richter die Wirksamkeit frei beurteilen.
Mit anderen Worten: Die Dashcam hat rechtlichen Wert, ist aber "bedingt": Je mehr die Akte intakt, unverändert und mit einem klar sichtbaren Datum und einer Uhrzeit ist, desto schwieriger wird es, sie vor Gericht anzufechten.
Benutze Dashcam-Bilder, um Einspruch einzufechten
Eine der meistgefragten Anwendungen von Autofahrern ist genau dies: Dashcam-Bilder zu verwenden, um gegen eine Geldstrafe Berufung zu legen oder die Dynamik eines Unfalls zu klären. Ein paar Punkte, die man beachten sollte:
die Bilder können der Berufung gegenüber dem Präfekten oder dem Friedensrichter gegen einen Bericht als "untypische Beweismittel" beigefügt werden: Sie binden die Entscheidung nicht automatisch, sondern die Behörde prüft sie von Fall zu Fall;
Zum Zeitpunkt der Überprüfung ist der Beamte, der das Vergehen feststellt, nicht verpflichtet, das vom Autofahrer gezeigte Video zu berücksichtigen; Das Video gewinnt besonders in der anschließenden Phase der Berufung und des möglichen Urteils an Bedeutung;
Um wirklich nützlich zu sein, muss die Datei so nah wie möglich am Original bleiben: Übermäßiges Schneiden, Bearbeiten oder Kompressieren vermeiden und die Aufnahme mit Datum und Uhrzeit im Video einbetten, nicht später hinzugefügt;
Dasselbe Prinzip gilt im Falle eines Unfalls: Bilder können helfen, Verantwortlichkeiten zu klären, zum Beispiel bei einem Auffahrunfall, unterliegen aber dennoch der Bewertung durch den Richter oder die Versicherung.
Wie verwendet man die Dashcam richtig

Um das Potenzial der Dashcam sowohl in Bezug auf Sicherheit als auch rechtlichen Schutz wirklich auszuschöpfen, machen einige gute Gewohnheiten den Unterschied:
Positioniere die Kamera ohne die Sicht, vorzugsweise hinter dem Rückspiegel;
Wähle ein Modell mit Loop-Aufnahme, damit dein Gedächtnis nicht gesättigt wird und du das aktuellste Filmmaterial nicht verpasst;
Überprüfen Sie, dass das Gerät Datum und Uhrzeit korrekt in das Video integriert: Dies ist ein Detail, das im Streitfall schwer gewichtet;
Bewahren Sie die Originaldateien sicher auf und teilen Sie sie nicht öffentlich: Die wahllose Verbreitung von Bildern mit erkennbaren Personen oder Nummernschilden ist nicht erlaubt;
Wenn Sie häufig Passagiere transportieren, ist es ratsam, sie über die Anwesenheit der Kamera an Bord zu informieren.
Die Dashcam im Auto ist ein legales und zunehmend beliebtes Werkzeug, das im Falle von Unfällen, Unfällen oder Streitigkeiten objektive Dokumentationen bieten kann. Sein Beweiswert ist jedoch nicht absolut: Er hängt von der Richtigkeit der Installation, der Integrität der Akte und davon ab, ob die Gegenpartei deren Echtheit bestreitet. Mit Bewusstsein eingesetzt und durch die Wahl eines für diesen Zweck entwickelten Modells kann die Dashcam ein wertvoller Verbündeter für die Sicherheit und den rechtlichen Schutz des Fahrers sein.